Imke Hansen

8. September 2011

Fiji Islands Trip

Abgelegt unter: — Imke @ 14:15

Jetzt noch ein Bericht über die 14 Tage auf den Inseln nördlich von Nadi (der Hauptinsel).
Es ging um 7.30Uhr mit dem Reisebus los, ab zum Hafen der ungefähr eine halbe Stunde fahrt weiter weg war.
Dort wurde eingecheckt und unser Gepäck mit kleinen Schildchen versehen damit die Mannschaft wusste wo sie es ausladen mussten. Wir reisten mit einem großen gelben Katamaran der von der Organisation “awesome adventures” geleitet wurde.
Es ging Richtung norden und an jeder kleinen Isel wurde gehalten, ein kleines Boot von jedem Resort kam und holte die Leute ab die dort hinwollten. Da ich mit dem Bula Pass reiste, machte ich das sogenannte Island hopping. Das bedeutet ich entscheide jeden Tag neu wo ich hinmöchte und wie lange ich dort bleibe. Ich buchte immer erst eine Nacht um dann dort zu entscheiden ob ich noch länger bleiben möchte. Im norden auf der letzten Insel namens Kuata war meine erste Station, die Arbeiter vom Resort und vom Katamaran arbeiteten Hand in Hand um unser Gepäck auf das kleine Boot zu laden, dann kamen wir. Auf dem Weg über das Wasser wurden wir willkommen geheißen und uns wurde etwas über das Resort erzählt. Die Menschen aus Fiji sind exrtem freundlich, wir wurden mit Handschlag oder Gesang begrüßt, je nach Resort verschieden. Auf der Insel angekommen gab es meist ein kleines Begrüßungsgetränk oder Essen. Unser Gepäck wurde von den Angestellten zu den Zimmern getragen, wir brauchten uns nurnoch ein Bett aussuchen.
In jedem Resort gab es verschiedene Aktivitäten die wir machen konnten, kostenlos oder gegen Bezahlung. Dazu gehörten zB.: Schnorcheln, Village trip, Blue Lagoon trip, tauchen, fischen, … .
Um bestimmte Zeiten gab es Essen. Es wurde angekündigt mit einer traditionellen Trommel:

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Der Trommelschlag wurde langsam und dann immer schneller, bis er wieder langsam wurde. Ein Zweitakt.
Gegessen wurde in einer großen Gruppe mit allen Gästen und meistens gab es noch Gitarrenmusik und Gesang dazu.
Auch das Essen variierte von Resort zu Resort. Manchmal bekam man einen Teller mit Essen, manchmal gab es Buffet. Was es aber bei allen gab war die sogenannte “Fiji night”. Ein besonderer Tag, einmal die Woche in der das Essen unter der Erde gegart wird in 24h. Es wird ein Loch gegraben, das Essen wird mit Pflanzen und Erde bedeckt und am Tag danach ausgegraben. Schnonend gegart und sehr lecker.
Auf den Inseln gab es keine Shop in denen es Essen zu kaufen gab oder irgendwelche andere Artikel, es gab nur Snacks wie Chips und Kekse an der Bar, ganz selten kleine Shops in denen es das wichtigste zu kaufen gab, war aber eher die Ausnahme.
Strom gab es auch nicht den ganzen Tag. Es wurde ein Generator angestellt, der das Resort mit Strom versorgte. Meistens wurde dieser zur Frühstückszeit (8Uhr) angestellt bis um 10 oder 12Uhr und dann wieder abends von 19Uhr bis Mitternacht.
Waschmaschinen waren selten, die meisten Resorts waschen alle Wäsche mit Hand und warmes Wasser gab es auch nicht. Es wurde kalt geduscht, was bei den Temperaturen nichts schlimmes war.
Meistens konnten sich die Mitarbeiter des Resort die Namen der Gäste merken und so war es nicht selten das man beim Namen genannt wurde. In jedem Resort gab es ein Programm nach dem Essen, meist wurde der BULA Tanz beigebracht, manchmal gab es Vorführungen oder einfach Spiele.
Wenn man das Dorf besucht muss man die Schultern und die Knie bedecken. Man trifft den Stammesvorsitzenden und überreicht ihm ein kleines Präsent (kl. Geldbetrag). Fast jeder in Fiji trägt eine Blume hinter dem Ohr. Das bedeutet auch was. Trägt man sie hinter dem linken Ohr ist man single und hinter dem rechten Ohr vergeben :)

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